Tag 97 | Etappe in den Norden Griechenlands

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13.September, Freitag

Jeder Reisetag bringt Höhen und Tiefen. Trotzdem fahren wir weiter. Warum? Der Kontakt zu den Einheimischen ist alle Herausforderung und Anstrengungen wert.


Heute fuhren wir weiter in den Norden Griechenlands. Wir kamen (mal wieder) erst gegen 16 Uhr los. Die ganze Route in den kurvigen Berge zu planen, dafür war es schon zu spät. Wir entscheiden uns für 50% Autobahn und die andere Hälfte auf Landstraßen. 

Nach zwei Stunden interessanter Fahrt durch die Berge Griechenlands machen wir Pause am Strand. Hier genießen wir die ‚Filipino Mami’ Suppe, ein Rest des gestrigen Abendessens im Athener Restaurant ‚Bulacan‘.

Online finden wir einen guten Campingplatz an der See, den wir entlang unserer geplanten Route noch bei Tageslicht erreichen können. Denkste! Leider sind Mitte September schon viele Geschäfte in Griechenland geschlossen, viele Ferienhäuser verlassen. Die Saison neigt sich dem Ende zu. Am vermeintlichen Ziel angekommen sehen wir dass auch hier nichts mehr geboten ist, nur bellende Hunde empfangen uns. Glücklicherweise ist das Tor verschlossen, Mae´s Charme aber konnte ihr Bellen auch nicht stoppen. „Also bitte, es ist erst der 13. September“ dachte Kay. Auf ihrer Webseite war Betrieb bis Ende Diesen Monats vermerkt. Nach einiger Zeit schlürft der Betreiber daher, er schließe den Platz, wenn nichts mehr los seie. Na Bravo, das wird Kay später bei den Bewertungen in Google Maps eintragen. Auf diese Weise können wir anderen hoffentlich diese Misere ersparen.

Was nun? Alternative Campingplätze waren etwa 25 km, entlang der kurvigen Küstenstraße, entfernt. Dazu hatte keiner von uns mehr Lust. Wir finden eine Alternative auf booking.com! Überraschender Weise bekommen wir das letzte freie Zimmer, nur zehn Minuten entfernt, zum selben Preis als des Zeltplatzes. Wer würde da nicht zuschlagen, dunkel war es auch schon, los geht’s.

Nach unserer kurzen Fahrt werden wir bei der angegebenen Adresse allerdings nicht fündig. Die Gebäude sehen allesamt anders aus als auf den Fotos der Anzeige. Die Anwohner können uns aber schnell weiterhelfen, wir sind wohl nicht die ersten Reisenden, die mit fragendem Gesichtsausdruck die umliegenden Häuser mustern. Haha!

Glücklicherweise treffen wir schnell unsere Gastgeberin, die sich sofort mehrfach entschuldigt. Wir waren zunächst etwas perplex, dann interpretieren wir, dass sie unser gebuchtes Zimmer annullieren wollte, kurze Zeit bevor wir es buchten. Au man! Auf jeden Fall stand ‚unser‘ Zimmer nicht zur Verfügung. Wir bekamen allerdings sofort Ersatz im Nebenhaus, bei ihrer Tante angeboten. 

Wir sind ganz und gar glücklich mit unserer Ersatzunterkunft. Die Omas und Opas auf der Terrasse im Erdgeschoss kümmern sich rührend um uns. Schnell bekommen wir kühle Getränke angeboten, und nach einiger Verwirrung findet auch einer der Gäste das richtige W-Lan Passwort. 

Alle sitzen vor einem alten Fernseher und schauen eine griechische Telenovela. Auf ihr Angebot, uns zu ihnen zu setzen, wollen wir zunächst verzichten. Wir haben vor ins nahe Stadtzentrum spazieren um dort etwas zwischen die Zähne zu bekommen (Stellt euch vor, wie wir mit Handzeichen und Gesten versuchen zu kommunizieren). Eine der Großmütter aber ruft schnell bei der englisch sprechenden Tochter an, um zu erfahren was unser Ziel seie. Wir freuen uns ob dieser Hilfe, bestellen griechische Salate, etwas Suflaki, Pommes Frittes und Bier, alles schnell per Motorroller vom Enkel direkt zur Terrasse angeliefert.

Danke & guten Appetit. 

H1

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