Tag 109 | Auf dem Weg nach Istanbul

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25. September, Mittwoch

Am Morgen muss Kay zeitig die GS aus dem Parkplatz im Hinterhof abholen, so war das gestern Abend zu verstehen. Daneben sitzen die Herren schon bei Tee und Zigaretten. Ein freundliches “Salam Aleikum” wird gewechselt, Kay bezahlt dem dicksten unter ihnen die Parkgebühr, sie fragen woher, wohin, warum…OOhhh! “Deutschland gut, sehr gut!” Die Einladung zum Frühstück kann zum Glück aufgeschoben werden bis er mit Mae und mir vom Hotel zurückkommt. Jawohl, sie freuen sich schon, bis gleich. Wow! Tag 2 in der Türkei, und der Morgen fängt schon so gut an. Im Hotel platzt Kay fast vor Freude angesichts dieser netten Geste. Die Überraschung glückt, das Zimmer war ohne Frühstück & jetzt werden wir auch noch dazu von den Locals eingeladen. 

Als wir zurück bei den neuen Freunden sind, ist bereits frische Gözleme und Salat angerichtet, Tee wird geordert. Sie sind erstaunt eine Asiatin auf dieser Art Reise zu sehen. Wir genießen das erste türkische Frühstück, tauschen Bilder und Stories aus, werden Freunde auf Facebook. Wir haben die Aufkleber vieler Länder an unserem Gefährt, aber keinen von der Türkei. Das geht nicht, wir bekommen eine große türkische Fahne geschenkt.

„Wenn ihr die zeigt, werden ihr überall freundlich empfangen, auch noch im Iran!“ wird uns bedeutet.

Auf einigen türkischen Autobahnen hier im Wester wird Maut fällig. Man bräuchte eine Karte für das ‚HGS‘ genannte System. Wir versuchen die gleich hier im Städtchen beim örtlichen Postamt zu bekommen – Fehlanzeige. Gäbe es nur bei einem Hauptpostamt oder an jeder großen Shell Tankstelle. Von hier bis nach Istanbul sei es aber nicht nötig, nur für einzelne Brücken, die könne man aber umfahren. Das bleibt heute erst mal offen und wird uns auch noch viele weitere Male beschäftigen. 

Was glaubt ihr: 

  1. Werden wir die HGS-Registrierung bekommen?
  2. Ist sie überhaupt nötig?

Wir freuen uns auf eure Einschätzung im Kommentarfeld unten. 

Kaum gestartet erspähen wir zwei nagelneue GS mit deutschen Kennzeichen nebst Fahrern im Städtchen. Wir stoppen direkt neben Ihnen. Canku und Cengiz haben türkische Wurzeln und sind bereits auf der Heimreise nach einer ausgedehnten Tour, die Sie hierherführte. Wir tauschen unsere Geschichten aus, und sie fragen wie sie uns helfen können, was wir brauchen, wo wir hinwollen. Als wir von Kappadokien erzählen zögert Cengiz nicht und ruft sofort einen Jugendfreund in Göreme an. Ihn werden wir treffen, er kann uns Tipps und Hilfe vor Ort geben.

Aber jetzt: Motor starten & ab auf die Straße,

Istanbul – wir kommen!

Ciao, H1

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